Martin Luther: Im Glauben schauen

Eine Predigt von Martin Luther über den Glauben – das Erfassen der Umstände aus der Perspektive Gottes.

Ein kurzer Auszug:

Es ist aber eine wunderliche Rede, die der Herr hier tut, wenn wir es nur recht bedenken wollten. Er bekennt, es sei eine Kraft von ihm ausgegangen. Wie nun das Weiblein da vor dem Herrn steht, und bekennt die Wohltat, die er ihr erzeigt hat, lässt sich der Herr nicht merken, daß solche Kraft von ihm ausgegangen sei; sondern schreibt es dem Glauben dieser Frau zu, so doch nicht sie selbst, sondern der Herr ihr geholfen hatte. Solches tut der Herr darum, uns damit anzuzeigen, was für eine große Lust er daran habe, wenn du alles Gute und Hilfe bei ihm suchst. Als wollte er sagen: sehet zu und lernet nur getrost glauben, es sei die Not gleich groß wie sie ist; denn ich will euch viel lieber helfen, denn ihr es erhoffen könnt. Ich will viel lieber vom Tod erlösen, denn ihr das Leben habt. Wie er es hier mit dem Werk beweiset, da es so leicht zugeht, und er die Kraft so gern von sich gehen lässt.

Darum lerne du aus dem heutigen Evangelium dies, daß der Tod gegen den Herrn Christum nichts anderes ist, denn ein Schlaf; wie wir hier sehen, daß er das gestorbene Mägdelein mit der Hand aufweckt, als aus einem Schlaf. Das Weiblein hat ihre Krankheit, und hat sie doch nicht, da sie zu Christus kommt. Und die Krankheit ist dem Herrn Christus keine Krankheit. Wie das andere Beispiel mit den Weiblein zeigt, welches sehr krank war; aber sobald sie zu Christus kommt und sein Kleid anrühret, muss die Krankheit weichen.

In der Summe, daß alles geht dahin, daß wir unsere Not nicht ansehen sollen nach der Vernunft, mit fleischlichen Augen, sondern mit Christenaugen. Das sind solcher Augen, wenn sie in den Tod, Sünde und Hölle sehen, können sie gewiss sagen: Ich sehe keinen Tod, ich fühle keine Sünde, ich bin nicht verdammt; sondern wie sehe durch Christum lauter Heiligkeit, Leben und Seligkeit. Also, wenn ich arm bin, fühle ich keine Armut, ich denke, ich habe alles genug; denn ich habe Christus, der mir alle Stunden geben kann, was sich bedarf, ob ich‘s gleich nicht habe.

Wer solche Augen hätte, der möchte sich rühmen, er hätte Christenaugen, der würde weit anders die Sache ansehen, wenn eine teure Zeit oder die Zeit des Sterbens, als die Welt zu tun pflegt. In der Teuerung sieht jedermann, was er im Keller und auf dem Boden habe; danach er da findet, danach steht ihm der Sinn. Findet er viel, so ist der fröhlich; findet er wenig, so ist der betrübt und will verzweifeln. Also in solch einer Zeit: wer da fliehen kann, der fliehe, und denkt, er wolle an einem anderen Ort sicher sein. Aber ein Christ, der einen festen Glauben an Christum hat, würde so denken: Wenn ich denn, wo es möglich wäre, gleich tausend Mal die Pest an meinem Leibe hätte, will ich mich darum nicht zu Tode fürchten; denn ich habe Christus. Ist es sein Wille, so soll mir die Pest wenig schaden, als ein Floh unter meinem Arm; der frisst und sticht wohl ein wenig, er kann mir aber das Leben nicht nehmen. Und ist gewiss, wer ein solchen Herz könnte fassen, der würde sicher bleiben ohne Furcht guter Dinge sein. Aber weil wir nicht glauben und solche geistlichen Augen nicht haben, kommt es, daß wir uns so fürchten und verzagen, und in so närrische Gedanken geraten, als könnten wir dem Zorn Gottes über zehn oder zwanzig Meilen entfliehen.

Die ganze Predigt:

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H. F. Kohlbrügge: Suchet was droben ist!

Eine Predigt von Hermann Friedrich Kohlbrügge über das neue Leben in Christus.
Das ist der erste Teil der Predigt über Kolosser 3:1-14, Teil zwei gibt es hier.

Ein kurzer Auszug:

Da muß man denn zum Licht, zur Klarheit kommen, nicht allein um es zu verstehen, sondern auf daß man Ruhe im Herzen habe, und Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit, auf daß man das Wort stehen lasse, sich darunter beuge und bleibe bei dem Gebete, welches wir so eben mit einander gesungen haben:

„Denke nicht mehr meiner Sünde;
Ach, entbinde
Mich vielmehr von ihrer Wut!
Laß Dein ewiges Erbarmen
Mich umarmen
In dem teuren Lammesblut!“

Da klammert man sich denn fest an Christum, wahrhaftig von ganzem Herzen, und hat nichts anderes mehr, es ist sonst alles verloren; in Ihm allein ist Sicherheit, in Ihm allein Errettung.

. Aus diesem großen Tode hat Christus euch herausgezogen; Er hat euch, so tot wie ihr waret, in Sich aufgenommen; Er hat euren Tod verschlungen durch Seinen Tod, und als Er auferweckt wurde, seid ihr mit Ihm auferstanden. Das ist nun der Praxis nach offenbar geworden, als ihr glaubtet, d. i., als ihr bekehrt wurdet, als ihr aus eurem Tode ins Leben hinüber gegangen seid. Da war diese eure Auferstehung vom Tode eine Auferstehung mit Christo, und in Christo habt ihr eure Auferstehung zu suchen, – nicht in eurer Bekehrung, sondern in der Auferstehung Jesu Christi. Dieser Auferstehung seid ihr in eurer Bekehrung teilhaftig geworden. So seid ihr denn also aus eurem Tode hinweg und lebet mit Christo. Nun suchet, was droben ist! Ihr dürfet suchen euer täglich Brot, ihr dürfet trachten, daß ihr das bekommt, wozu ihr Menschen als Menschen geschaffen seid, daß ein jeder mit Gott und Ehren sich durch dieses Leben schlage, – aber die Wirksamkeit eurer Seele, die wahre Wirksamkeit der Seele sei: daß sie suche, was droben ist. Was ist denn droben? Christus! Wer ist denn das? Das ist der andere Adam, welcher Adams Schuld, worin du lagest, völlig bezahlt hat. Er sitzt nunmehr zur Rechten Gottes, indem Er Sieger ist furchtbar großer Heere; Er hat alles überwunden für euch.

Wenn die Kolosser aus sich selbst gesucht hätten, was droben ist, so hätte der Apostel nicht nötig gehabt, in dieser Weise an sie zu schreiben. Aber eben den Kolossern, obschon er sie nennt „Heilige und gläubige Brüder in Christo“, obschon er zu ihnen mit der Predigt kommt: „Ihr seid mit Christo auferstanden“, – hält er es vor: „Ihr suchet, was hienieden ist; ihr trachtet nach dem, was hienieden ist, aber trachtet doch nach dem, was droben ist“. Ist es denn so was Liebliches, zwischen Gräbern zu wandeln unter Totengebein?

Der Apostel gibt weiter die Ursache an, warum er das sagt, indem er fortfährt: „Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist verborgen mit Christo in Gott“; das ist: „Ihr seid tot für die Dinge, welche hienieden sind, nicht durch euer Verdienst oder durch mystische Gedanken, nein, wirklich vor Gott. Er, Christus, hat euch so tot dafür gemacht, daß ihr nichts mehr damit tun könnt, wie ein Jüngling nicht mehr spielen kann mit seinen Kindersachen; das geht nicht mehr. So lange ich ein Weltkind bin, so lange ich blind bin, so lange kann ich Freude haben an Unkeuschheit, an Ungeduld, an Unfreundlichkeit; bin ich aber durch Gottes Gnade arretiert worden, so hat die Gnade mich tot gemacht, so daß ich lauter Verdruß habe an Unglaube, Ungeduld, Unkeuschheit, Unfreundlichkeit, und gestachelt werde, um mich so zu benehmen, daß ich die Früchte genieße in dem herrlichen Garten und mit dem Bräutigam die edlen balsamischen Düfte einatme der Lilien und Granatäpfel. Ihr seid gestorben, und euer Leben, das ist alles droben in Christo bei dem Vater, in Seinem Schrank. Dort steckt euer Leben.

Die ganze Predigt:

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Martin Luther: Von der Gerechtigkeit

Eine Predigt von Martin Luther über die Gerechtigkeit vor Gott.

Ein kleiner Auszug:

Wer nun aus dem Wort Christi den Bericht hat, und glaubt, daß solche Sünden ihm vergeben sind, der ist gerecht: nicht seinethalben, denn Sünden hat er; sondern der Gnade halben, daß solche Sünden durch den Glauben an Christus vergeben sind. Darum spricht Petrus in der Apostelgeschichte Kapitel 15,9.: Gott reinige die Herzen durch den Glauben. Dies Reinigen aber geht nicht so zu, daß wir keine bösen Gedanken noch Lust mehr im Herzen fühlen; welches wird nicht ihr Herr geschehen, bis wir begraben, und zum anderen und ewigen Leben auferstehen werden; da wird das Herz wahrhaftig gereinigt sein. Hier aber geht solches im Wort und Glauben, daß Gott die Sünde um Christus willen nicht zurechnen noch strafen, sondern vergeben und nachlassen will. Doch dazu folgt die Frucht des Glaubens, daß wir durch die Hilfe des Heiligen Geistes anfangen, fromm zu sein und Gott seinen Gehorsam zu leisten; aber, wie gemeldet, es ist ein unvollkommener Gehorsam, darum muß die Vergebung der Sünde sein.

Das fünfte Gebote, wie ihr wißt, heißt also: Du sollst nicht töten. Der dachten die Pharisäer, wenn sie mit der Hand nicht totschlügen, so hätten sie diesem Gebot genug getan, es hätte keine Not, niemand könnte sie höher treiben. Aber Christus spannt es ihnen höher und spricht: Nein, Geselle, es hat eine andere Meinung. Wenn das fünfte Gebot also hieße: Deiner Hand soll nicht töten; so hätte dem Gebot genug getan, will er mit der Hand nicht tötet. Aber es lautet also: Du sollst nicht töten, das ist: dein Herz, dein Mund, deine fünf Sinnen und alles, was du hast und an dir ist, daß soll deinem Nächsten nicht schädlich sein. Du sollst nicht allein den Körper totschlagen, sondern auch alles das lassen, was zum Tod dient.

Daraus ist klar, daß der Herr daß Wort “ töten “ nicht so eng spannt, daß es allein hieße, das Leben ihnen und ein Aas machen; sondern es begreift alles das Tun, aus welchem der Tod folgen müßte. Als, wenn du jemand feind bist, und gönnst ihn nicht einen Bissen Brot, wie der reiche Mann dem armen Lazarus; da müßte ein solcher Mensch deinetwegen Sterben und verderben. Du würgst ist ihn mit der Faust nicht, und bist doch ein Mörder, nach dem Spruch: Gibst du deinem Bruder nicht zu essen, so hast du ihn erwürgt. Und 1 Johannes 3,15. “ Wer seinen Bruder hasset, der ist ein Todschläger, und ihr wisset, daß ein Totschläger hat nicht das ewige Leben bei ihm bleibend „; Ursache, wo Haß ist, da fehlt nur die Gelegenheit, daß der Totschlag leicht folgen kann. Darum wer dies Gebot halten will, der muß nicht allein die Hand an sich halten, sondern das Herz soll auch ohne allen Zorn sein: daß man nicht einen so sauren Blick sehen, nicht ein hartes Wort fahren lasse, auch gegen die, da alle Welt sagen muß, sie haben alles Unglück um uns verdient.

Wer sich nun also in den zehn Geboten übte, meinst du nicht, er würde nicht jede Stunde Ursache haben, seine Sünde zu beichten, zu beten und sich im Glauben und Wort zu üben? Denn das Beichten muß sein, wenn der Zorn oder andere Lüste uns angreifen, daß wir es nicht leugnen noch entschuldigen, sondern Gott bekennen und ihm von ganzem Herzen beichten, daß wir Unrecht getan haben. Da muß danach das Beten auch folgen, daß Gott solches uns nicht zurechnen soll, sondern vergeben, und uns, um Christus willen, durch seinen Heiligen Geist frömmer machen. Auf solches Gebet soll der Glaube folgen, daß wir nicht zweifeln, es sei uns durch Christus diese und andere Sünde vergeben.

Die ganze Predigt:

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A. W. Tozer: Selbsterkenntnis, ein Leitfaden

Schätze der Gnade 20

Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. (Lukas 12:34)

Was begehre ich am meisten?
Was beschäftigt meine Gedanken am meisten?
Wie nutze ich mein Geld?
Was fange ich mit meiner freien Zeit an?
Mit wem habe ich gerne Gemeinschaft?
Zu wem schaue ich hoch?
Was bringt mich zum Lachen?

Quelle: Grace Gems 05.2014
Übersetzung: TheologiaDE.blog

Matthew Henry: Die Religion von Sündern

Schätze der Gnade 2

Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. (1. Johannes 1:8-9 SCH2000)

Wir sollten uns davor hüten, unsere eigene Sünde zu entschuldigen oder zu behaupten, wir hätten keine Sünde. Je mehr wir sie erkennen können – desto mehr schätzen und achten wir die Heilung.

Die christliche Religion ist eine Religion von Sündern – von solchen die sündigten und in welchen die Sünde in einem Maß noch innewohnt.

Der christliche Lebenswandel ist ein Leben von:
kontinuierlicher Buße in Demut,
fortwährendem Glauben, in Dankbarkeit und Liebe für den Erlöser,
und einer fröhlichen, hoffnungsvollen Erwartung auf den herrlichen Tag der Erlösung, an
dem der Gläubige vollständig und endgültig freigesprochen wird und die Sünde für immer
abgeschafft!

„Er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.“ (Matthäus 1:21 SCH2000)

Quelle, in Englisch.
Übersetzung: TheologiaDE.blog

Charles Hodge: In Christus

Schätze der Gnade 1

In Christus sein – ist die Quelle des christlichen Lebenswandels.
Wie Christus sein – ist das Resultat der Vorzüglichkeit Christi
Bei Christus sein – ist die vollendete Freude eines Christen.

Die Gnade Gottes erhöht einen Menschen ohne dass er aufgeblasen wird
– und demütigt ihn, ohne ihn zu entwerten.

Das Evangelium ist so simpel, dass sogar Kinder es verstehen
– und doch so tiefsinnig, dass sogar die weisesten Theologen niemals in der Lage sein werden, seinen Reichtum auszuschöpfen.

Die Demut eines Christen besteht nicht darin, zu verleugnen, dass es etwas „Gutes“ in uns gibt – sondern im Ausharren, mit dem Wissen, dass wir krankhaft-verlassen sind, und alles Gute in uns aus der Gnade Gottes entspringt.

Wahre Religiosität ist:
dem zuzustimmen, dem Gott zustimmt,
das zu hassen, was Gott hasst,
sich an dem zu erfreuen, an dem Gott sich erfreut.

Quelle, in Englisch.
Übersetzung: TheologiaDE.blog

Steven Walton: Der Niedergang und Fall Simsons

Eine Predigt die aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurde.

Predigttext:
Richter 16:1-22

Diese Predigt wurde von Steven Walton in der Covenant Fellowship Church (Stuttgart), am 30.10.2016 abgehalten. Kurzum, diese Predigt handelt von Simons torhaften Verhalten. Er ging mit seinen Lüsten um als wäre es ein Spiel. Simson sollte uns eine Warnung sein, von unseren sündhaften Lüsten zu fliehen, damit wir nicht Zerstörung auf uns selbst bringen.
Trotz alledem gibt es jedoch Hoffnung …

http://cfcstuttgart.org

R. C. Sproul: Was bedeutet es Gott zu fürchten?

Es ist an dieser Stelle wichtig Unterscheidungsmerkmale zwischen Gott „fürchten“ und dem biblischen Kontext herzustellen. Diese Differenzierungen können hilfreich sein, aber auch etwas gefährlich. Als Luther damit kämpfte, machte er diese Differenzierung, welche mittlerweile sehr bekannt ist: Er Unterschied zwischen, serviler Furcht und „filial“ Furcht.

Die Servile furcht ist die, die ein Häftling in seiner Zelle vor seinem Peiniger, Gefängniswärter oder Henker hat. Es ist die Angst vor einer anderen Person, wessen Anwesenheit, einen Menschen schon in Furcht und Schrecken versetzt. Oder auch die Furcht, die ein Sklave vor seinem Sklaventreiber hat, der mit seiner Peitsche kommt um zu ihn quälen. Servile Furcht ist die unterwürfige Haltung eines Sklaven zu seinem bösartigen Besitzer.

Luther unterschied diese Furcht mit dem was er „filial“ Furcht nennt, er zog eine Verbindung zu dem  lateinischen Konzept der Familie. Damit ist die Furcht gemeint, die ein Sohn vor seinem Vater hat.

Somit hat Luther ein Kind im Sinn, welches enormen Respekt und Liebe für seine Eltern hat und um jeden Preis möchte, dass sie sich erfreuen. Dieses Kind hat Furcht oder Sorge darum, die zu kränken, die er am Liebsten hat, nicht, weil er Angst vor Folter oder einer Bestrafung hat, sondern, weil er Angst davor hat denen zu missfallen, die in seinem Leben, der Ursprung der Sicherheit und Liebe, sind.

Ich denke diese Differenzierung ist hilfreich, weil die grundlegende Bedeutung der Furcht Gottes, welche wir im 5. Buch Mose oder auch in den Büchern der Weisheit finden, sagen, „die Furcht Gottes ist der Anfang der Weisheit“. Der Schwerpunkt ist die Ehrfurcht und der Respekt vor der Erhabenheit Gottes. Dieses Gespür fehlt jedoch heutzutage viel zu oft in Evangelikalen Kreisen. Wir gehen zu oberflächlich und lässig mit Gott um, als hätten wir eine lockere Beziehung zum Vater. Wir sind dazu eingeladen Ihn Abba, Vater zu nennen und eine persönliche Vertrautheit zu Ihm zu haben, so wie es uns versprochen ist. Trotzdem sollen wir nicht lässig mit Gott umgehen. Wir sollten immer eine wohlbehaltene und respektvolle Verehrung Ihm gegenüber haben.

Eines noch: Wenn wir Gott wirklich wohlbehalten Verehren, dann sollte uns immer noch im Klaren sein, dass Gott auch beängstigend sein kann. „Schrecklich ist’s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen“ (Hebräer 10:31). Als Sündhafte Menschen haben wir allen Grund uns vor dem Gericht Gottes zu fürchten; es ist ein Teil unserer Motivation mit Gott versöhnt zu werden.

From Ligonier Ministries and R.C. Sproul © 2016. Used by permission.
Übersetzung: TheologiaDE.blog